Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 15.08.2016 um 03:36, aktualisiert am 15.08.2016 um 04:37
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Nun also auch die Deutsche Bundesbank – das Geldinstitut empfiehlt, das Rentenalter hierzulande bis 2060 schrittweise auf 69 Jahre zu erhöhen. Weitere Anpassungen seien für die Stabilität des Systems unvermeidlich und eine längere Arbeitszeit dürfe dabei nicht tabuisiert werden, so die Bundesbanker.

Im Monatsbericht für August sprechen sich die deutschen Bundesbanker für eine längere Arbeitszeit der Deutschen aus – 69 statt 67 Jahre sollen es sein. Bis zum Jahr 2060 solle man das Renteneintrittsalter schrittweise anheben.

So könnte man ein langfristig zu stark sinkendes Rentenniveau verhindern, ist die Überzeugung der Banker. Trotzdem sei selbst in diesem Fall mit einem Anstieg des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung von heute 18,7 Prozent auf knapp 24,0 Prozent des Bruttolohns der Arbeitnehmer zu rechnen.

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