Auch im Niedrigzinsumfeld sparen die Deutschen am liebsten mit dem Sparbuch. © Union Investment
  • Von Manila Klafack
  • 24.10.2018 um 03:21, aktualisiert am 25.10.2018 um 09:39
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Auch in Zeiten niedriger Zinsen legen die Bundesbürger ihr Geld am liebsten auf das Sparbuch. Fast jeder Zweite (49 Prozent) setzt auf diese Sparform. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment ergeben.

Das Sparen steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Dabei führt das Sparbuch die Liste der beliebtesten Anlageformen mit 49 Prozent an. Auf dem zweiten Platz folgt das Girokonto (32 Prozent); Kapitallebensversicherung und Bausparvertrag teilen sich mit je 21 Prozent den dritten Rang. Fonds (13 Prozent), Aktien (7 Prozent) und sonstige Wertpapiere (4 Prozent) können die als sicher geltenden Varianten nicht ablösen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment.

Grundsätzlich gehen drei Viertel der Sparer (73 Prozent) davon aus, in zehn Jahren entweder mehr oder mindestens gleich viel zu sparen wie momentan. Nur jeder Fünfte (21 Prozent) glaubt, künftig weniger zurücklegen zu können als heute. Auch die Nichtsparer geben sich optimistisch: 22 Prozent der Deutschen sparen aktuell zwar nicht, nur 16 Prozent sind sich aber sicher, dass dies auch in zehn Jahren noch der Fall sein wird.

„Sparen liegt nach wie vor im Trend“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Insbesondere jüngere Menschen seien überdurchschnittlich oft der Überzeugung, dass sich das Sparen auszahle. Rund 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sähen im Sparen ein Instrument, um sich später einmal mehr leisten zu können. „Es ist schon bemerkenswert, dass der Nutzen des Sparens gerade auch von jüngeren Menschen im Niedrigzinsumfeld nicht angezweifelt wird“, sagt Gay.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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