Die Jahrestagung Haftpflicht 2019 am 30. und 31. Januar in Hamburg hatte vieles zu bieten: fachkundige Redner, interessante Streitgespräche und ein kenntnisreiches Fachpublikum. © Euroforum Deutschland
  • Von Lorenz Klein
  • 06.02.2019 um 04:57, aktualisiert am 07.02.2019 um 02:52
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„Kooperation statt selber bauen“ – so lautete die vielleicht wichtigste Botschaft, die vom Euroforum „Haftpflicht 2019“ in Hamburg ausging. Der wohl eindringlichste Rat an das Fachpublikum hatte mit „gekochten Fröschen“ zu tun. Hier kommen die Details und die Bilder.

Marcus Reichel, Geschäftsführer Knauf VVG Versicherungsservice und -Vermittlungs GmbH, referierte über „internationalen Entwicklungen aus Sicht des Versicherungsnehmers“. Quelle: Pfefferminzia

Kritische Töne schlug Marcus Reichel an, als er zu den Problemen von internationalen Haftpflichtprogrammen aus der Sicht eines Kunden berichtete. So beklagte der Geschäftsführer der Knauf VVG Versicherungsservice und -Vermittlungs GmbH, dass die Versicherer noch zu häufig analog unterwegs seien und noch zu wenig Nutzen aus den vorhandenen Daten zögen. „Erlebbar ist das noch nicht“, sagte Reichel im Hinblick auf die Schadenregulierung und die nach wie vor starke Präsenz von Excel-Dateien. „Excel ist nicht mehr zeitgemäß, die Versicherer sollten mehr auf Plattformlösungen setzten“, betonte der Manager.

Reichels Worte sollten der Branche zu denken geben: Knauff ist weltweit vernetzt, stellt Baustoffe sowie Bausysteme her und unterhält in mehr als 86 Ländern Produktionsstätten und Vertriebsniederlassungen.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit 2016 an.

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