Eine Gruppe junger Leute mit Laptop und Notizblock: Kunden von Fondspolicen müssen selbstständig dafür sorgen, dass genug Rente reinkommt. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 07.11.2017 um 04:14, aktualisiert am 07.08.2019 um 12:39
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Bei klassischen Lebensversicherungen kann sich der Kunde mehr oder weniger auf die faule Haut legen – doch bei fondsgebundenen Verträgen sieht es anders aus. Hier ist der Versicherungsnehmer selbst für seine spätere Rentenhöhe verantwortlich. Die Finanzberatung Frommholz erklärt, warum es für Kunden mit Fondspolicen so wichtig ist, Eigeninitiative zu zeigen.

Fondspolicen sind nicht einfach Verträge, die man abschließt und dann weiterlaufen lässt. Kunden müssen hier selbstständig dafür sorgen, dass ihre Rente so hoch wie möglich ausfällt. Dieser Ansicht sind zumindest die Finanzberater Frommholz. Anders als bei der klassischen Lebensversicherungen gebe es hier nun mal keine Garantie, stattdessen sei Eigeninitiative gefragt.

Entscheidend sei vor allem die Fondsauswahl, schreibt das Beratergespann in seinem Blog. Die treffen die Kunden nämlich selbst. Hier sei wichtig: kontinuierlich am Ball bleiben! Denn der Fondsmarkt befindet sich dauernd im Wandel, und so kann der einst gewählte Fondsmix auch schnell wieder veralten.

Rentenformel

Um eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der Rentenerwartung zu bieten, wird bei fondsgebundenen Produkten ein Rentenfaktor zugesichert, erklären die Experten Frommholz. Dieser ist ein Geldmultiplikator auf 10.000-Euro-Basis, mit dem sich die monatliche Rente in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Kapital ausrechnen lässt.

Ein Beispiel:

Steht ein Rentenfaktor von 25 fest, bedeutet das bei einem Fondskapital von 100.000 Euro eine monatliche Rente von 25 x (100.000/10.000) = 25 x 10. Das macht unterm Strich dann 250 Euro im Monat.

Alter, Lebenserwartung und die erwartete Verzinsung beeinflussen den Rentenfaktor. Häufig wird er zu bestimmten Prozentsätzen (beispielsweise 80 Prozent oder 100 Prozent) garantiert. Unter Umständen kann der Versicherer aber später auch nochmal anpassen. Zum Beispiel dann, wenn sich die Lebenserwartung ändert.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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