- Von Redaktion
- 25.04.2016 um 20:28
Derzeit hat ein kurzer Wintereinbruch Deutschland zwar fest im Griff, aber eigentlich ist Frühling und damit Zeit, wieder zu joggen, zu kicken, Tennis zu spielen oder Rad zu fahren. Der Drang, sich zu bewegen, kann aber auch negative Folgen haben: Laut Angaben des Gesamtverbands der deutschen Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) passieren pro Jahr 1,5 Millionen Sportunfälle, die Hälfte davon übrigens beim Fußball in der Freizeit. Über die gesetzliche Unfallversicherung sind Hobbykicker & Co. dann nicht abgesichert. Und die Krankenkasse zahlt zwar eine nötige Behandlung, für mögliche Folgeschäden kommt sie aber nicht auf.
Das Muss seien eine gute Privathaftpflicht- sowie eine Unfallversicherung, empfiehlt Stefan Taschner von der Universa in einem Beitrag der Welt: „Die Haftpflichtversicherung übernimmt Schadenersatzansprüche von Dritten“, sagt er. Wer seinen Gegner beim Fußball im Sporteifer foult und ihn verletzt, muss für die Folgen gerade stehen. „Manche Policen leisten über eine Forderungsausfalldeckung auch für eigene Schäden, wenn der Unfallgegner keine Haftpflichtversicherung hat und von ihm mangels Einkommen und Vermögen auch sonst nichts zu holen ist“, so Taschner weiter.
Bei der Unfallversicherung sollten Freizeitsportler vor allem darauf achten, dass die Versicherungssumme bei einer bleibenden Invalidität ausreichend ist, empfiehlt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV). „Kommt es aufgrund eines schweren Unfalls beim Sport zur Invalidität, leistet sie eine Einmalzahlung, bei entsprechender Vereinbarung auch eine Rente.“ Sinnvoll kann unter Umständen auch eine Police sein, die Eigenbewegungsschäden abdeckt. Das ist etwa der Fall, wenn jemand beim Joggen einfach so umknickt. Denn dann liegt im Sinne der meisten Unfallversicherungen kein Unfall vor.
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