Stefanie Alt, Nürnberger. © Johannes Arlt
  • Von Lorenz Klein
  • 04.05.2017 um 11:44
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lesedauer Lesedauer: ca. 02:35 Min

„Was passiert mit dem Unternehmen, wenn der Chef nicht mehr arbeiten kann?“ – diese Frage wirft Stefanie Alt, Leiterin Produkt- und Marktmanagement Leben der Nürnberger Versicherung, im Interview mit Pfefferminzia auf. Darin spricht sie über die Herausforderungen, die sich für Vermittler speziell bei der Beratung von Selbstständigen stellen und über das Marktpotenzial der sogenannten BU-Alternativen.

Inwieweit kann die Nürnberger bei der Beratung von Selbstständigen und Gründern Unterstützung leisten?

Entscheidend für die Beratung von Selbstständigen und Gründern sind die Darlegung unterschiedlicher Absicherungsformen und deren Kombination. Wir als Nürnberger bieten als einer der wenigen Anbieter am Markt ein vollständiges Sortiment zur Absicherung der Arbeitskraft. Wir bieten damit für jeden Kunden und jede Lebenslage den passenden Schutz. Als einer der Top-3-BU-Versicherer in Deutschland blicken wir auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit biometrischen Risiken zurück. Diese Erfahrung ist die Basis für langfristig stabile Beiträge und rundum zufriedene Kunden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung dürfte auch bei Selbstständigen als das Maß aller Dinge gelten – wann ist damit zu rechnen, dass die Alternativprodukte aus dem Schatten der BU treten?

Die BU ist heute und auch morgen das zentrale Instrument zur Absicherung der Arbeitskraft. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass aufgrund des sehr umfassenden Bedingungswerkes und der damit einhergehenden Kosten nicht jeder potenzielle Kunde über die erforderlichen finanziellen Ressourcen verfügt, um sich diese Absicherung leisten zu können. Der aktuelle Bedingungswettbewerb verstärkt diesen Trend. Denn obgleich zusätzliche Leistungsbausteine die Attraktivität der Absicherung steigern, führen diese in der Regel zu zusätzlichen Kosten. Insbesondere für körperlich tätige Personen in höheren Berufsgruppen wird der BU-Schutz damit oftmals zu teuer. Betrachtet der Berater das Thema „Arbeitskraftabsicherung“ ganzheitlich und zielgruppenorientiert, dann stellt die Grundfähigkeits-Versicherung eine hervorragende Alternative zur BU dar.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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