- Von Redaktion
- 21.09.2015 um 16:13
236 Euro – so viel zahlte im Jahr 2014 ein Durchschnittsversicherter in der privaten Krankenvollversicherung (PKV). Damit hat sich das Beitragsniveau seit 2012 quasi nicht verändert.
Allerdings mehren sich die Stimmen in der Branche, dass das nicht so weitergehen könne. So berichtet aktuell das Versicherungsjournal, das immer mehr private Krankenversicherer den Rechnungszins nicht halten könnten, mit dem sie einst kalkuliert haben. Betroffen seien davon bereits 17 PKV-Anbieter die zusammen zirka 5,2 der knapp 9 Millionen PKV-Kunden versichert haben.
Aus diesem Grund fordert der Verband der privaten Krankenversicherung in dem Bericht, die Beiträge in der PKV an das Niedrigzinsumfeld anzupassen. Da die Unternehmen jedoch aktuell über verhältnismäßig hohe Rückstellung für Beitragsrückerstattungen (RfB-Mittel) verfügen sollen, sieht die Politik hingegen keinen Handlungsbedarf.
„Nach Auffassung der Bundesregierung hat sich das gesetzliche Verfahren, mit dem das Erfordernis eine Beitragserhöhung festgestellt wird, bewährt“, zitiert das Versicherungsjournal das Bundesfinanzministerium. Demnach wolle man aktuell daran auch nichts ändern.
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