Helfer bringen einen Verwundeten vom Rettungshelikopter zur Krankenwagen: Krankenrücktransporte kosten oft mehrere tausende Euro. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 10.04.2015 um 12:59
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Auf seiner vermutlich letzten Auslandsreise erleidet ein todkranker Mann einen epileptischen Anfall. Für einen medizinischen Rücktransport hat seine Familie kein Geld, versichert ist der Mann auch nicht. Nun wollen Versicherungsmakler helfen und starten einen Spendenaufruf.

„Wenn Versicherer nicht zahlen, dann müssen eben Versicherungsmakler helfen“, unter diesem Motto haben mehrere Versicherungsmakler die Seite Maklerhelfen.de ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, einem todkranken Menschen zu helfen.

Der tödlich an einem Hirntumor erkrankter Mann – Kunde eines der Website-Initiatoren – fuhr zusammen mit seiner Lebensgefährtin nach Italien. Das sollte die wohl letzte Urlaubsreise des Paars werden. In Italien erlitt der Mann einen epileptischen Anfall. Nun braucht er einen medizinischen Rücktransport, der rund 8.000 Euro kostet. Seine Familie kann diesen nicht zahlen: Seine Lebensgefährtin hat ebenfalls Krebs, beide leben von einer bescheidenen Berufsunfähigkeitsversicherung, ihre Ersparnisse sind längst aufgebraucht. Kinder haben die beiden nicht.

Auch eine Versicherung scheidet aus: Aufgrund seiner Krankheit lehnten alle Versicherungsgesellschaften den Mann ab.

Maklerhelfen.de will so schnell wie möglich Geld für den Rücktransport einsammeln. Seit dem Start der Website am Mittwoch haben bereits 17 Gesellschaften und Privatpersonen Geld gespendet, insgesamt 2.290 Euro. Falls Sie auch helfen oder Kontakt zu den Initiatoren des Spendenaufrufs aufnehmen möchten, klicken Sie bitte hier.

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