Ingo Froböse ist Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. © Monika Sandel
  • Von Redaktion
  • 29.08.2016 um 11:02
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 01:05 Min

Bei der Vermessung seiner Selbst über Schrittzähler, Herzfrequenzmesser & Co. raten Sportwissenschaftler zur Vorsicht. Erstens seien die Daten nicht immer akkurat. Und zweitens handele es sich eher um Fitness-, denn um Gesundheitsdaten.

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Fitness-Armbänder um gesünder zu werden und fit zu bleiben. Viele von ihnen würden diese Daten gegen Rabatt auch an ihren Versicherer weitergeben, zeigte jüngst eine Studie (wir berichteten).

Ingo Froböse, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln, mahnt aber zum richtigen Umgang mit den sogenannten Wearables. Man solle die Armbänder nicht ständig tragen, rät der Experte in einem Interview mit der Zeitschrift Technology Review.

Werbung

Anfänger hindere es daran, ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, warnt er. Außerdem seien die erhobenen Daten mit Vorsicht zu genießen. Derzeit komme es nämlich noch zu großen Ungenauigkeiten – oft von bis zu 20 Prozent. Außerdem handele es sich eher um Fitness-, denn um  Gesundheitsdaten.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Pfefferminzia Logo rgb
Zuletzt hinzugefügt
Gesundheit und Erfolg neu denken
Pfefferminzia Power-Tage

Gesundheit und Erfolg neu denken

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre
Zu wenige Informationen und Angebote

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen
Zähne, Hörgerät und Schutzimpfungen

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen

Zuletzt hinzugefügt
Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025
Über Umsatzziele, besseren Kundenservice und goldene Ameisen

Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025