Gesundheitsstaatssekretärin Barbara König (SPD) © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 01.02.2017 um 10:03
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:40 Min

Sogenannte Solo-Selbstständige, also Selbstständige ohne Angestellte, müssen oft die Hälfte ihres Gehalts allein in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stecken. Die Länder haben die Bundesregierung daher nun aufgefordert, die Bemessungsgrenze in der GKV für sie zu senken.

Die Mehrheit (82 Prozent) der Solo-Selbständigen verdienen im Jahr durchschnittlich nur 9.444 Euro – das sind weniger als 800 Euro im Monat. So müssen sie fast die Hälfte ihres Einkommens für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aufwenden.

„Das reicht nicht für eine Absicherung gegenüber Krankheit“, sagt Gesundheitsstaatssekretärin Barbara König (SPD) gegenüber dem Ärzteblatt. Die Länder fordern daher von der Bundesregierung, dass sie die Bemessungsgrenze für Solo-Selbstständige in der GKV senkt.

Mit diesem Vorhaben schließt sich der rot-rot-grüne Senat einer Bundesinitiative aus Thüringen an, berichtet das Portal weiter. Dieser fordert zudem auch noch ein Mindesthonorar für Selbstständige.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Pfefferminzia Logo rgb
Zuletzt hinzugefügt
Gesundheit und Erfolg neu denken
Pfefferminzia Power-Tage

Gesundheit und Erfolg neu denken

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre
Zu wenige Informationen und Angebote

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen
Zähne, Hörgerät und Schutzimpfungen

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen

Zuletzt hinzugefügt
Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025
Über Umsatzziele, besseren Kundenservice und goldene Ameisen

Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025