Symbolbild für Bitcoin: Er kann sich zwar nicht so auflösen, wie hier gezeigt. Er kann aber einfach weg sein. © mohamed_hassan / Pixabay
  • Von Andreas Harms
  • 25.02.2022 um 10:53
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Kann ja mal vorkommen: Versehentlich Festplatte oder Stick gelöscht, und darauf war ausgerechnet der Zugang zur Krypto-Wallet, also zur digitalen Brieftasche. Sind die darin gelagerten Kryptowährungen eigentlich versichert?

So modern und (angeblich) praktisch Kryptowährungen auch sind – sie können auch schnell weg sein. Denn um über die Token zu verfügen, ist immer ein digitaler Schlüssel nötig. Er ist der Zugang zum Krypto-Portemonnaie, der digitalen Wallet. Denn Kryptowährungen kann man nur in so einer Wallet einbuchen lassen.

Doch der Schlüssel ist eine 26- bis 32-stellige Zeichenfolge. Und wenn die weg ist, kommt niemand mehr an die in der Wallet gelagerten Token. Der Krypto-Analyst Timothy Peterson schätzt, dass durch solche Pannen täglich 1.500 Bitcoins verloren gehen.

Der unter anderem auf Online-Risiken spezialisierte Versicherer Hiscox gibt nun bekannt, dass man sich gegen so einen Verlust versichern kann. „Im Rahmen der Hiscox Allrisk-Haus-und-Kunst-Versicherung decken wir beispielsweise einen Verlust von Kryptowährung bis zu einem gewissen Betrag in unserer Private Cyber Deckung ab“, sagt Alina Sucker, Managerin für Kunst und Privatkunden.

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Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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