©
  • Von Redaktion
  • 20.12.2013 um 12:01
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:35 Min

Ein Mitarbeiter klaut? Ein Händler läuft aus dem Ruder? Das könnte bald kein Problem für Banken mehr sein. Die Zurich Insurance Group plant eine Police, die die Folgen auffangen soll.

Wie Paul Schiavone, Leiter Underwriting fürs Spezialgeschäft, in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ sagte, plant der Versicherer eine entsprechende neuen Police. Sie soll die Kosten übernehmen, wenn Angestellte betrügen oder Investmentbanker ungenehmigte Geschäfte abschließen. Hierdurch müssten die Banken weniger Kapital für solche Risiken bereithalten.

Prominente Beispiele für solche Betrügereien sind etwa Nick Leeson, der die Barings-Bank durch seine Zockereien in die Pleite trieb, oder Jérome Kerviel, der die Société Générale rund 5 Milliarden Euro kostete.

„Kapitalerleichterung wird im Bankenbereich sehr wichtig“, sagt Schiavone. „Wir suchen Produkte, mit denen Banken ihre operativen Risiken versichern können. Das sind normale Risiken, die traditionelle Versicherungen nicht abdecken.” Die Zurich Insurance Group habe ihr Produkt über die vergangenen zwei Jahre entwickelt und wolle es ab Ende 2015 verkaufen.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Pfefferminzia Logo rgb
Zuletzt hinzugefügt
Gesundheit und Erfolg neu denken
Pfefferminzia Power-Tage

Gesundheit und Erfolg neu denken

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre
Zu wenige Informationen und Angebote

GKV informiert Frauen zu wenig über die Wechseljahre

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen
Zähne, Hörgerät und Schutzimpfungen

Deutsche kümmern sich zu wenig um Vorsorgeuntersuchungen

Zuletzt hinzugefügt
Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025
Über Umsatzziele, besseren Kundenservice und goldene Ameisen

Blau Direkt: So war es auf der Network Convention 2025