Eine öffentliche Ladestation für E-Bikes steht in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) an der Rheinufer-Promenade. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 09.06.2017 um 11:13
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Man sieht sie immer häufiger in den Straßen Deutschlands: E-Bikes, Pedelecs & Co. Mit der zunehmenden Verbreitung steigt aber auch die Unfall- und Diebstahl-Gefahr. Wie man sich schützen kann, steht hier.

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Aber leider steigen damit auch die Unfallgefahren. Wie die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI) berichtet, kommt es häufig zum Unfall, weil andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit eines E-Bikes oder Pedelecs unterschätzen.

„Für Fahrer eines Elektrorads, Pedelecs oder E-Bikes ist neben einer Unfallversicherung eine Privathaftpflichtversicherung äußerst wichtig“, sagt daher Siegfried Karle, Präsident der GVI.

Ein E-Bike oder Pedelec mit einem Elektroantrieb bis maximal 250 Watt, der die Räder auf eine Geschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometer beschleunigt, sei häufig in der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen. Um ganz sicher zu gehen, sollten sich Verbraucher hier aber eine schriftliche Bestätigung von ihrem Versicherer geben lassen, rät der Experte.

Bei E-Bikes oder Pedelecs mit 500 Watt Antrieb und einer Maximalgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde sieht die Sache anders aus. Hier brauchen Fahrer ein Moped-Kennzeichen mit eingeschlossenem Haftpflichtschutz.

Auch gegen Diebstahl schützen

Wegen der zunehmenden Beliebtheit sind Elektroräder & Co. auch immer häufiger Ziel von Dieben. „Ein gutes Fahrradschloss ist neben dem richtigen Versicherungsschutz gegen Diebstahl wichtig“, sagt Karle. Über die Hausratversicherung könnten E-Bikes außerdem kostengünstig gegen Diebstahl versichert werden.

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