Heiko Reddmann ist Geschäftsführer von Honorarkonzept. © Honorarkonzept
  • Von Karen Schmidt
  • 03.07.2020 um 10:40
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Der Service-Anbieter Honorarkonzept hat während der Corona-Pandemie eine deutliche Zunahme der Honorarberatung festgestellt. Im ersten Halbjahr habe man Honorare im Wert von mehr als 5,5 Millionen Euro bearbeitet.

Die Honorarberatung profitiert von der aktuellen Corona-Pandemie. Davon ist der Service-Anbieter Honorarkonzept überzeugt. Die kooperierenden Finanzberater hätten im ersten Halbjahr die „Gunst der Stunde“ genutzt und ihren Kunden verstärkt zu kostengünstigen Anlagen geraten. Gerade die geringeren Kurswerte seien für neue Investitionen in Nettofondspolicen mit breit diversifizierten ETF-Aktienportfolios genutzt worden.

Im ersten Halbjahr habe man Honorare im Wert von mehr als 5,5 Millionen Euro bearbeitet, heißt es von Honorarkonzept. Das sei ein Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vor-jahreszeitraum.

„Die Berater haben erkannt, dass sie mit einer stornofreien Vergütung gegen Honorar wesentlich besser agieren und ein weiterhin gutes Vertrauensverhältnis gegenüber den Kunden behalten können. Negative Zeiten können so im Rahmen einer engen Kundenbeziehung positiv genutzt werden“, sagt Honorarkonzept-Geschäftsführer, Heiko Reddmann.

Dass die Honorarberatung zunehme, werde auch im operativen Geschäft der Honorarkonzept deutlich. „So werden aktuell pro Monat allein rund 1.500 Berechnungen mit dem Brutto-Netto-Vergleichsrechner“ erstellt, berichtet der Dienstleister. „Damit erhält der Kunde eine transparente Entscheidungsgrundlage auf Basis der zu erwartenden Ablaufleistung von verschiedenen Alternativen bei einer bestimmten Renditeerwartung nach sämtlichen Kosten und Honoraren.“

Für das zweite Halbjahr erwartet Reddmann, dass der positive Trend weiter anhält. „Wir sehen nicht nur gesteigertes Interesse bei Versicherungsmaklern, die von stornofreien und unabhängigen Vergütungen profitieren wollen. Auch Vertriebsgesellschaften, Pools und Banken kommen aktiv auf uns zu, um ihre Ertragsquellen zu optimieren und zu erweitern“.

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Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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