Die To-Do-Liste ist lang, der Stress hoch: Das führt zu immer höherem Stress und immer mehr Fehltagen. © Pixabay
  • Von Redaktion
  • 27.03.2019 um 10:09
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Immer mehr Menschen können nicht mehr arbeiten, weil sie psychischen Belastungen in ihrem Beruf ausgesetzt sind und dadurch krank werden. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Hier kommen die Details.

Psychische Belastungen in der Arbeitswelt haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Lagen die Krankschreibungen aus diesem Grund im Jahr 2007 noch bei 48 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen, waren es 2017 schon 107 Millionen. Das zeigen aktuellen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Es antwortete auf eine Anfrage der Linken, berichtet die Berliner Morgenpost (kostenpflichtig).

Zu den Belastungen, die die Menschen in die Arbeitsunfähigkeit treibt, gehören danach vor allem Stress durch hohen Termindruck, eine starke Arbeitsbelastung oder sehr monotone Arbeit.

Ein weiteres Ergebnis: Männer zwischen 60 und 65 Jahren sind am ehesten anfällig für stressbedingte Ausfälle. 434 psychisch bedingten Krankheitstage kommen hier auf 100 Versicherte. Geht es nach besonders anfälligen Berufsbildern, haben Beschäftigte im Gesundheits- oder Sozialwesen das höchste Risiko. Auch Freiberufler und Dienstleister im technischen und wissenschaftlichen Bereich sind anfällig.

Diese Krankheitstage gehen laut Daten des Arbeitsministeriums auch richtig ins Geld. Die wirtschaftlichen Folgekosten wuchsen von 12,4 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf mittlerweile 33,9 Milliarden Euro.

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