Jeff Regazzoni ist für den Vertrieb von Standard Life in Deutschland verantwortlich. © Uwe Noelke
  • Von Redaktion
  • 24.08.2015 um 17:42
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Hohe Qualifikation, loyale Kunden, profitables Geschäft – das erwartet Makler, die sich den Veränderungen der Branche stellen, so Jeff Regazzoni. Im Interview spricht der Vertriebschef von Standard Life in Deutschland über die Lehren aus Großbritannien, Déjà-vus und Ölplattformen.

Wird Sie das Umsatz kosten?

Die Entscheidung wird kurzfristige Auswirkungen auf das Neugeschäft haben. Dennoch sind wir sehr zuversichtlich: Unsere Zahlen im Fondspolicenbereich haben sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht. Das hat uns angenehm überrascht. Manche Berater werden diesen Weg nicht mit uns gehen, aber das Gros ist aufgeschlossen.

Sie haben auch eine neue Form der Vertriebsvergütung eingeführt. Ist der Vertrieb hier auch aufgeschlossen?

Mit den neuen Tarifen bieten wir Beratern mehr Flexibilität. Sie können bei uns nun entscheiden, ob sie eine Abschlussprovision wählen, eine abgesenkte Abschlussprovision mit höherer laufender Provision oder ob Nettotarife für sie infrage kommen. Diese Flexibilität kommt bisher sehr gut an.

Ein Wort zur Digitalisierung.

Es ist wichtig für Berater, die neuen Technologien zu nutzen, um Prozesse zu verbessern, Kosten zu sparen und näher beim Kunden zu sein. Ein Freund von mir arbeitet in der Ölindustrie und besuchte seine Kunden immer auf der Ölplattform. Um überhaupt auf die Plattform gelassen zu werden, musste er ein aufwendiges Sicherheitstraining absolvieren. Als sein Kunde das mitbekam, sagte er: Wollen wir nicht einfach skypen? Wenn Kunden verstehen, wie viel es Berater kostet, sich vernünftig um sie zu kümmern, sind sie offen für ganz andere Kommunikationsmittel.

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