Eingang der Bafin-Zentrale in Bonn: Mehr digitale Beschwerden © Bafin
  • Von Andreas Harms
  • 02.02.2022 um 11:20
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Die deutsche Finanzaufsicht meldet einen neuen Rekordstand, was Beschwerden von Verbrauchern angeht. Vor allem ein neuer Trend sorgt zunehmend für Zoff. Die Versicherungsbranche bleibt hingegen unter dem Radar.

Der Trend zum Digitalen macht auch vor Zoff nicht halt. So drehen sich die meisten Beschwerden, die bei der Finanzaufsicht Bafin eintreffen, mittlerweile um digitale Finanzangebote. Und das sind nicht gerade wenige. Satte 409 Eingaben von Verbrauchern verzeichnete die Bafin für das Jahr 2021. Das sind über 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Dabei ist die Versicherungsbranche mit nur 22 Fällen angenehm gering vertreten. Das sind sogar drei Fälle weniger als im Vorjahr. 167 Fälle drehten sich hingegen um Wertpapiergeschäfte und 156 um Bankgeschäfte. Für den Rest war die Bafin gar nicht zuständig. Vor allem Streitigkeiten um die inzwischen am Kapitalmarkt omnipräsenten Kryptowährungen gewannen an Bedeutung.

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Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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