- Von Manila Klafack
- 30.01.2019 um 11:36
Nur 12 Prozent der Deutschen halten ein Börsenengagement von mehr als zehn Jahren für die beste Form des Vermögensaufbaus. Im Durchschnitt schätzen sie die optimale Dauer für Geldanlagen an der Börse auf 28 Monate. Insbesondere die sogenannte Babyboomer-Generation der heute 50- bis 64-Jährigen ist skeptisch.
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Zwei von drei Personen dieser Gruppe (61 Prozent) verbinden diese Geldanlage mit „unkontrollierbaren Risiken“. 39 Prozent lehnen eine Investition an der Börse „aus Prinzip“ ab. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) meinen, das sei nur etwas für Experten. Bei den unter 50-Jährigen dagegen geben das gerade einmal 49 Prozent an. Das zeigt der aktuelle Deutschland-Report des Versicherers Axa.
„Die Deutschen haben ein gespaltenes Verhältnis zur Geldanlage am Kapitalmarkt”, sagt Thilo Schumacher, Vorstand Personenversicherung beim Axa Konzern. „Kurzfristig an der Börse zu spekulieren, wird als interessant empfunden. Gerade aber für die angehende nächste Rentner-Generation sind langfristige Anlagen am Kapitalmarkt entscheidend, damit sie im Ruhestand – neben der gesetzlichen Rente – auskömmliche Einkünfte haben.”
56 Prozent der Deutschen (54 Prozent unter den Babyboomern) tun sich schwer, die erzielbare Rendite an der Börse für einen Zeitraum von fünf Jahren einzuschätzen. Nur 26 Prozent glauben, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig die beste Anlage zum Vermögensaufbau sind. Allerdings spielen Garantien eine wichtige Rolle. So wären 53 Prozent der Befragten zu einem Aktieninvestment bereit, wenn sie eine Garantie auf das eingesetzte Kapital bekämen. Zur Höhe der Inflationsrate besteht ebenfalls oft Unkenntnis. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) kennt diese nicht.
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