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- 14.02.2019 um 13:37
„Zum Schutz der Versicherten und der Reputation des Finanzmarktes“ hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein die Versicherungsbestände der Wealth-Assurance und der Valorlife Lebensversicherung auf die liechtensteinische Skandia Leben angeordnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Behörde hervor.

Run-off spaltet Versicherungsmanager in zwei Lager
„Wir haben jeden Stein im Unternehmen umgedreht“
Die Gesamtheit der Aktionäre der beiden Versicherungs-Aktiengesellschaften hätten die aufsichtsrechtlichen Anforderungen nicht mehr erfüllt, so die FMA weiter. „Damit bot das Aktionariat keine Gewähr für eine solide und umsichtige Führung der Unternehmen.“
Die liechtensteinische Skandia Leben wiederum berichtet, sie habe umgehend mit der Übernahme der besagten Lebensversicherungsbestände begonnen und setze diese entsprechenden den behördlichen Vorgaben konsequent um. Dabei arbeite sie eng mit den bisherigen Kooperationspartnern der beiden Gesellschaften zusammen – also mit Brokern, Banken, Vermögensverwaltern und Treuhändern.
Die bestehenden Verträge blieben unverändert in Kraft, versprechen FMA und Skandia. Letztere werde außerdem einen Großteil der Mitarbeiter von Valorlife und Wealth-Assurance übernehmen – Kunden und Vertriebspartnern stünden daher praktisch vollständig die bekannten Ansprechpartner zur Verfügung.

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