Fassade von Wohnhäusern in Düsseldorf: In der Stadt sind die Kaufpreise, gemessen am Durchschnittseinkommen, vergleichsweise erschwinglich. © Pixabay
  • Von Hannah Dudeck
  • 28.05.2020 um 12:16
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lesedauer Lesedauer: ca. 02:25 Min

In Großstädten ging es für die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren steil nach oben. Eine Auswertung der Postbank bestätigt, dass die finanzielle Belastung durch Wohnkosten insgesamt zunimmt. Aber es gibt Regionen, in denen Käufer immer noch besser fahren als Mieter.

Aber es gibt auch gegenläufige Entwicklungen. In immerhin neun deutschen Großstädten war der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung im vergangenen Jahr günstiger als die Miete. Dabei sind die Differenzen zwischen Miet- und Kaufbelastungen in Gelsenkirchen, Salzgitter und Bremerhaven mit mehr als einem Prozentpunkt besonders groß.

Corona-Krise könnte für Preisdelle sorgen

Wie wird sich die Corona-Krise auf den Immobilienmarkt auswirken? „Nach ersten Prognosen könnten die Kaufpreise in den kommenden Monaten nachgeben“, sagt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft Postbank. Die Nachfrage werde besonders dort kurz- oder mittelfristig zurückgehen, wo überdurchschnittlich viele Arbeitnehmer von Kurzarbeit oder gar Jobverlust betroffen sind.

Ein Ende des Immobilienbooms erwartet Grunwald allerdings nicht: „Wir rechnen mit einer Delle, aber nicht mit einem Ende des Preiszyklus.“ Alle strukturellen Faktoren, die den Zyklus am Immobilienmarkt vom Jahr 2009 bis zum Jahresanfang 2020 prägten, wirken demnach weiter. „Wenn die Corona-Pandemie beherrschbar bleibt und im zweiten Halbjahr 2020 eine wirtschaftliche Erholung einsetzt, dürfte auch der Immobilienmarkt dynamisch wachsen“, so Grunwald.

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Hannah Dudeck

Hannah Dudeck arbeitete von April bis Juni 2020 als freie Redakteurin für Pfefferminzia.

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