Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) spricht am 12. April 2002 beim Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der Saarbrücker Saarlandhalle: Altersvorsorge-Experte Frank Breiting macht vier Vorschläge, wie man die Riester-Rente reformieren könnte. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 19.12.2016 um 07:40
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Die Riester-Rente ist das wahrscheinlich meistkritisierte Vorsorgeprodukt der Nation. Und obwohl die Kritik in ihrer Pauschalität oft ungerecht sei, so stecke in der Kritik am Konzept durchaus ein wahrer Kern, findet Altersvorsorge-Experte Frank Breiting. Welche Punkte man seiner Ansicht nach grundlegend reformieren müsste, damit Schwächen für neue und bestehende Riester-Sparer beseitigt werden könnten, lesen Sie hier.

Die Kritik an der Riester-Rente ist ein Dauerphänomen geworden. Es gehört förmlich zum guten Ton, über die Schwächen des staatlich geförderten Produkts zu klagen. Dabei ist einiges an Kritik, wie etwa das Argument „die Produkte sind zu teuer“ schlicht falsch, da nicht alle Riester-Renten gleich teuer sind. Sparbücher, Investmentfonds, Versicherungen und gefördertes Bauen werden ja auch nicht über einen Kamm geschoren.

Gleichwohl gibt es nach 15 Jahren Erfahrungen mit dem System Riester durchaus berechtigte Kritik, die sich in drei Themenkomplexe gruppieren lassen:

•    Das Antragsverfahren zur Erlangung der Zulage ist zu komplex.
•    Die Zugangsvoraussetzungen zur Förderung sind unsinnig kompliziert.
•    Die Produkte sind nicht leistungsfähig genug.

Alle drei Kritikpunkte lassen sich durch Reformen beseitigen. So kann ein etabliertes Vehikel der privaten Vorsorge wieder flott gemacht werden, ohne erneut auf der grünen Wiese beginnen zu müssen. Diese Reform muss aber deutlich weitergehen als die aktuell geplanten 11 Euro mehr Grundzulage pro Jahr.

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