Rentner auf Rügen: Plus von 3,5 Prozent im kommenden Jahr? © picture alliance / Jens Koehler
  • Von Andreas Harms
  • 02.11.2023 um 15:57
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Nach kräftigen Zuschlägen in den Jahren 2022 und 2023 geht es im kommenden Jahr mit der gesetzlichen Rente wohl deutlich weniger hinauf. Laut einem Entwurf des Rentenversicherungsberichts soll das Plus 3,5 Prozent betragen.

Die Zeiten mit besonders stark steigenden Renten scheinen erst einmal zu Ende zu gehen. Im kommenden Jahr werden sie zum 1. Juli voraussichtlich um 3,5 Prozent zulegen. Das berichten die „Bild-Zeitung“ und die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und zitieren dabei aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung.

Endgültig über den Rentenanstieg entscheiden wird das Bundeskabinett allerdings erst im April 2024. Dann ist auch mehr darüber bekannt, wie sich die Löhne und Gehälter im Jahr 2023 entwickelt haben. Das ist ein wichtiger Maßstab fürs Rentenplus.

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Die Einkommen in Deutschland waren – nicht zuletzt als Antwort auf die hohe Inflation – in jüngerer Vergangenheit recht stark gestiegen. Wenngleich sie nicht mit den noch stärker gestiegenen Preisen mithalten konnten. Entsprechend kräftig zogen auch die Renten an: In diesem Jahr betrug das Plus im Westen 4,39 Prozent und im Osten 5,86 Prozent. Seitdem liegen die Renten in Ost und West auf demselben Niveau.

Der wahrscheinlich geringere Rentenanstieg im kommenden Jahr trägt dem Umstand Rechnung, dass auch die Inflation zuletzt wieder gefallen war – auf voraussichtlich 3,8 Prozent im Oktober 2023.

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Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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